Diplompsychologe Niko Feistle

Therapie

Von den vielen Formen der Psychotherapie werden drei von den Krankenkassen bezahlt.
Welche davon in Frage kommt, hängt von der Störung ab, die behandelt werden soll, es kommt aber auch darauf an, welche Vorgehensweise einem eher liegt.

Ich arbeite mit den Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) hat sich aus der Psychoanalyse entwickelt. Sie geht auch davon aus, dass frühe Erfahrungen und Belastungen, die uns nicht mehr richtig bewusst sind, unser Erleben und Verhalten prägen. TP konzentriert sich auf ein Hauptthema, um die Behandlungsdauer zu begrenzen (ca. 1 Termin pro Woche, 25 bis 80 Stunden). Es ist wie bei einem Roman: wenn man nicht mehr versteht, was sich gerade abspielt, muss man zurückblättern und ein paar Kapitel nochmal lesen - und dabei vielleicht zusammengeklebte Seiten voneinander lösen. Der Therapeut nimmt eine neutrale Position ein, setzt sich aber auch aktiv mit dem Patienten auseinander.

Daneben gibt es zwei weitere kassenfinanzierte Verfahren, die ich nicht anbiete: In einer Verhaltenstherapie (VT) werden vor allem praktische Lösungen für ein Problem gesucht. Man geht davon aus, dass unser Handeln etwas Erlerntes ist, das durch Umlernen und Übung verändert werden kann. VT wird vor allem bei Ängsten, Zwängen und z.B. Eßstörungen, aber auch bei Depressionen häufig angewandt. Der Therapeut nimmt eine aktive Rolle ein.

Bei einer analytischen Psychotherapie (AP) wird nach unbewussten und verdrängten Gefühlen und Erinnerungen gesucht, die hinter einem heutigen Problem stecken. Sie ist eine gründliche Herangehensweise, die Bereitschaft zur Reflexion und recht viel Zeit (2-4 Termine pro Woche) voraussetzt. Der Therapeut nimmt eine sehr neutrale, zurückhaltende Position ein.

Links zu weiterführenden Informationen:

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